Bärlauch-Pesto mit Ricotta-Gnocchi

IMG_6975

Und los: Erstmal die Gnocchi. Flasche Wein auf, einschenken und Schluck trinken.
Soviel Zeit muss sein: Ricotta (Flüssigkeit abgießen), Eigelb, Salz und den Parmesan in die Schüssel und mit einem Kochlöffel zermatschen.
Matsch. Quetsch. Rühr.
Mehl dazu. Weiter matschen.

Klebrig ist es dann. Kein Panik. Muss so sein.
Lösung: Mehl aufs Brett, Mehl in die Hände.
Mehl. Mehl. Mehl.

Kleine Würste rollen und dann die Gnocchi schneiden.
Zack. Zack. Zack.

Schluck Wein trinken und dann Wasser aufsetzen. Warten bis das Wasser kocht.
In der Zeit in den Garten gehen und den Bärlauch an den Start bringen. Waschen.
Schluck Wein. Wasser kocht, Gnocchi rein.

Große Pfanne auf den Herd und eine schöne Ladung Butter schmelzen.
Nach paar Minuten wird es den Gnocchi zu heiß und sie schwimmen oben. Mit einer Kelle rausfischen und ab in die heiße Pfanne. Dort mit den Gartenkräutern nach Wahl anbraten und ordentlich Pfeffer und Salz dran.

Wenn die Gnocchi leicht braun sind ab auf den Teller, neue Pulle Wein auf, Parmesan, Pesto und Chiliflocken drauf und ab dafür.
Mjammm…

By the way: Pesto ging so.
Bärlauch, Pinienkerne, Knoblauch, Parmesan ab den Mixer und mixxxxxen.
Mix. Mix. Mix.
Olivenöl drauf, Salz und Pfeffer dazu und umrühren.
Fertig.

Hardfacts!

Gnocchi
250g Ricotta
1 Eigelb
Halben T-Löffel Salz
30g Parmesan
65g Mehl

Pesto
150g Bärlauch
30g Pinienkerne
Knoblauchzehe
60g Parmesan
Olivenöl
Salz & Pfeffer

Bonusmaterial
Butter
Gartenkräuter
Chiliflocken
Kiste Wein

Olibolli kocht #13: Gnocchi

IMG_3493

Man kann doch nicht jeden Tag Nudel essen. Eigentlich könnt man jeden Tag Nudel essen. Eine Alternative und auch lecker sind aber frisch gemacht Gnocchi. Besondern schmackofatzig finde ich die Variante als Ricotta-Gnocchi. Natürlich gibt es auch die Kartoffel-Version aber im direkten Vergleich gibt es keine zwei Sieger. Schön auch, dass man Gnocchi super einfrieren kann und somit lohnt sich die Arbeit gleich doppelt.

Ab geht’s!
Ricotta, Ei und Olivenöl in einer Schüssel ordentlich verrühren. Es folgen der geriebene Parmesan und Muskatnuss.
Rühren. Rühren. Rühren.

Pause. Kurz aus dem Fenster gucken. Nun wird das Mehl untergerührt und mehr Körpereinsatz ist gefordert. Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ordentlich kneten bis er glatt ist. So lange der Teig klebt ergänzen wir weiteres Mehl.
Knet. Knet. Knet.
Nach dieser Anstrengung kommt der filigrane Teil.

Den Teig schneiden wir in Scheiben und rollen diese zu daumendicken Würsten. Diese Würste werden in kleine Stücke zerschnitten. Mit der Gabel drücken wir auf jedes Stück und sorgen somit für eine gezackte Oberfläche, die so gezackt später die Soße besser an den Gnocchi haften lässt. Die Arbeit lohnt sich also…
Die fertigen Gnocchi lagern wir auf einem bemehlten Küchentuch.

Sind alle Teigwürste verwurstet setzen wir einen Topf mit Wasser auf. Salz rein. Parallel holen wir die Pfanne aus dem Schrank und erhitzen in ihr eine ordentliche Ladung Butter.
Wenn das Wasser kocht, Gnocchi rein. Vorsichtig rühren, damit nicht alles am Ende zusammenklebt. Da Gnocchi cool drauf sind, zeigen sie selber, dass sie fertig sind. Sie kommen an die Wasseroberfläche und wollen dann einfach raus aus dem heißen Wasser.
Gnocchi raus. Wasser abschütteln. Und ab in die Pfanne. Dort schwenken wir die Gnocchi eine Runde in der zerlassenen Butter.
Schwenk. Schwenk. Schwenk.

Kräuter nach Wahl dazu (Thymian ist eine schöne Sache dabei). Salz & Pfeffer.
Die leicht gebräunten Gnocchi servieren wir mit einer ordentlichen Rutsche Parmesan. Mahlzeit!

Aus dem Vorratsschrank holen wir:
* 450g Vollmilch-Ricotta
* 1 großes Ei
* 1 EL Olivenöl
* Tasse fein geriebener Parmesan, plus mehr zum Servieren
* Frisch geriebene Muskatnuss
* 2 Tassen Allzweck-Mehl, gesiebt, plus mehr zum Teig rollen
* Salz
* Kräuter
* Butter